Wie sieht es im Regenwald aus?
In einem unberührten Regenwald ist die Natur in paradiesischem Zustand, weil dort kein Mensch bisher
Straßen durch den Wald gebaut und Bäume gefällt hat. Allenfalls die Ureinwohner betreten den Wald,
aber ohne ihn für immer kaputt zu machen. Sie sammeln beispielsweise Früchte und Nüsse oder Pflanzen,
aus denen sie Arzneimittel herstellen.
Ein unberührter Regenwald ist so voll mit Bäumen und Pflanzen, dass kaum Licht bis auf den Boden kommt.
Deshalb sieht der Regenwald von oben betrachtet aus wie ein riesiges, grünes Meer!

Stockwerkbau des Regenwaldes
Der tropische Regenwald ist von oben nach unten in mehrere Stockwerke aufgeteilt:
- einzelne, bis zu 60m oder sogar 70m hohe Bäume (so hoch wie ein großes Hochhaus)
- Unterschiedlich hohe Bäume, bis zu 35m hoch
- Sträucher und junge Bäume, zum Teil mit schönen Blumen bewachsen
- Waldboden, ein Teppich von feuchten, verfaulenden Blättern
Außerdem hört man überall die Geräusche von Insekten und Vögeln, und in einigen Gebieten
gibt es sogar ganz große Tiere wie zum Beispiel Gorillas oder Jaguare.
Das besondere des Regenwaldes ist eben, dass hier schätzungsweise 80% aller auf der Welt lebenden Tiere
wohnen. Genau kann das allerdings niemand sagen, denn Millionen von ihnen sind bis heute unentdeckt.
Aber die Tiere sind alle voneinander abhängig, auch von den Pflanzen und Bäumen. Wenn ein Baum stirbt,
sterben mit ihm die Insekten, die darauf wohnen, und dann verhungern auch die Vögel, die sonst die Insekten fressen.