Spendenaktion: Neuer Wald für bedrohte Tiere

Ein Borneo-Zwergelefant in Sabah. Foto: flickr/budak (CC BYNC-ND 2.0)

Der malaysische Bundesstaat Sabah auf Borneo ist die letzte Region auf der ganzen Insel, wo noch fast alle Großtierarten Borneos zu finden sind: Orang-Utans, Malaienbären, Borneo-Zwergelefanten und -Gibbons, Krokodile – und vielleicht auch noch das verschollene Sabah-Nashorn.
Doch auch in Sabah haben Holz- und Palmölfirmen Regenwälder zerstört, beschädigt und zerstückelt, und viele Schutzgebiete sind von Holzeinschlag schwer geschädigt und von Palmölplantagen umschlossen . Genau in solchen Gebieten sind die Baumpflanzer und Tierforscher am Werk...

UPDATE: WIr haben die allererste Spende übergeben. News lesen


Worum geht es in dem Spendenprojekt?

ZEin malaienbär in der Fotofalle Ein Malaienbär tappt auf seinem Streifzug in die Fotofalle
Sumatra Nashorn Es gibt vermutlich nur noch 100 Sumatra-Nashörner

Malaienbären sind ihnen schon in die Falle gegangen, auch Zwergelefanten und andere seltene Arten. Doch auf das Sabah-Nashorn warten die Forscher noch immer – das kleinste Rhino der Welt konnten ihre Kamera-Fallen noch nicht einfangen.

Das Sabah-Nashorn gehört zur bornesischen Unterart des Sumatra-Nashorns, von denen es nur noch zwei Unterarten gibt. Seit ca. 20 Millionen Jahren bewohnen diese Urzeitwesen die Erde. Doch ihre Zahl ist inzwischen so drastisch gesunken, dass wohl nur noch rund 100 Sumatra-Nashörner in Freiheit leben, vor allem auf der indonesischen Insel Sumatra und einige wenige Tiere auf Borneo. Wildlebende Sabah-Nashörner wurden 2014 für ausgestorben erklärt. „Doch es gibt Hoffnung“, sagt unser Partner von der Naturschutzorganisation Rhino and Forest Fund (RFF) in Sabah. „Es gibt auch in Sabah noch abgelegene Gebiete, in denen einzelne Exemplare überlebt haben könnten. Sie zu finden und zu züchten könnte den Unterschied machen, ob die Art ausstirbt oder nicht.“

Seit 2011 pflanzen die Umweltschützer in besonders wichtigen Gebieten Sabahs über 60 verschiedene Arten von Regenwaldbäumen, um zerstörte Flächen wieder aufzuforsten. Und auch wichtige Wald-Korridore zwischen von Plantagen zerschnittenen Wäldern werden neu angelegt, damit die Tiere sich wieder hin und her bewegen können.

Die Baumsetzlinge ziehen die Bewohner der Region in Dorfbaumschulen groß und verkaufen sie dann an die Naturschützer. So haben auch die Familien ein kleines Einkommen durch das Projekt.

Für ihre Arbeit brauchen die Umweltschützer noch viel Geld.

Wofür werden Spenden gesammelt?

Baum pflanzen Einheimische bringen die Setzlinge zum Auspflanzen
14 Monate alter Baumsetzling Nach 14 Monaten ist der gepflanzte Baum viele Meter groß

Auf einem Hektar Wald (das sind 100 mal 100 Meter) werden durchschnittlich ca. 200 Bäume gepflanzt. Das kostet etwa 1.500 Euro.

Das bedeutet, für 7,50 Euro kann ein Regenwaldbaum gekauft, gepflanzt und fünf Jahre lang gepflegt werden, bis er groß genug ist, um alleine hochwachsen zu können.

Die Bäume werden später ein neues Kronendach bilden und somit den ursprünglichen Lebensraum für Tiere und weitere Pflanzen wieder herstellen.

Auch die Kamera-Fallen sind für den Schutz der Tiere wichtig. Denn durch sie lernen die Tierforscher die Lebensgewohnheiten und Wanderwege von Elefanten, Bären, Affen und allen anderen kennen und wissen dann, wo welche Pflanzen- und Baumarten gebraucht werden und Waldkorridore gepflanzt werden müssen.

Regenwald-Spendenurkunde ab 25 Euro Spende

Die Anschaffung einer guten Kamera-Falle, die dem Regenwaldklima standhält, kostet ca. 500 Euro.

Wenn du oder ihr ein paar Euros für den Schutz der Tiere in Sabah spenden wollt, können eure Eltern oder Lehrer diese an das Konto von Umwelthelden e.V. überweisen:
IBAN: DE68 4306 0967 2061 2688 00
BIC: GENODEM1GLS

Oder per PayPal an info@umwelthelden.org