Müll aus Plastik und Kaffeebechern Oft vermeidbar: Verpackungsmüll (Bild: Jasmin Sessler/Unspalsh)

Kein Plastik, kein Papier: Was können wir denn dann nehmen?

Die Frage ist wirklich nicht so leicht zu beantworten: Es kommt ja immer darauf an, wann und wofür man Plastik braucht, und ob es sinnvoll ist, es durch Papier zu ersetzen.

Es geht vor allem darum, Rohstoffe zu sparen, wo es möglich ist. Und sowohl bei Plastik als auch bei Papier können wir recyceltes Material benutzen. Also Glasflaschen statt Einwegflaschen und Wasser aus der Leitung trinken. Auf Trinkhalme und Plastikbecher lässt sich gut verzichten; auf Plastikbeutel auch.

Man kann schon Plastik sparen - auch ohne dafür Papier zu nehmen. Zum Beispiel Stoffbeutel statt Tüten aus Papier oder Plastik. In sogenannten Unverpackt-Läden einkaufen und eigene Gefäße mitbringen.

Zahnbürsten mit Bambusgriff sind eine gute Alternative zu den herkömmlichen Plastikbürsten. Und für Klo- und Küchenpapier aus recycelten Fasern braucht man so gut wie überhaupt kein Holz. Also am besten dort auf Plastik und Papier aus Frischfasern verzichten, wo es geht.

Man kann sicher nicht auf alles verzichten, was der Natur schadet. Aber dort wo es geht und sinnvoll ist, hat man die Möglichkeit.

Letzte Aktualisierung: 30. Juli 2021
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