10. Mai 2016

Kenia verbrennt Elfenbein – damit die Elefanten-Wilderei endlich aufhört

Lasst den Elefanten ihr Elfenbein! (Bild: flickr/Stuart Blassil)

Mit einem gigantischen Feuer am Rande des Nairobi Nationalparks hat die kenianische Regierung am 30. April die ganze Welt auf sich aufmerksam gemacht: Sie ließ 105 Tonnen Elfenbein verbrennen. Die Stoßzähne stammen von 8.000 gewilderten Elefanten und wurden während der letzten Jahrzehnte von der Naturschutzbehörde beschlagnahmt und gelagert.

Mit der bisher größten Elfenbein-Verbrennung will Kenia nicht nur auf das Schicksal der bedrohten grauen Riesen aufmerksam machen, sondern vor allem Wilderer abschrecken.

Auch eine Tonne Horn von Nashörnern wurde verbrannt.

Elefanten und Rhinos müssen sterben, weil die Gier nach Elfenbein und Horn so groß ist, besonders in Asien. Mehr dazu erfahrt ihr auf unserer Wilderei-Seite.

Experten schätzen, dass in Afrika jedes Jahr mehr als 30.000 Elefanten für ihre Stoßzähne und mehr als 1.200 Nashörner für ihre Hörner sterben müssen.

Wenn die Wilderei nicht gestoppt wird, wird es diese beiden Tierarten bald nicht mehr in Freiheit geben.

Kenia kämpft für ein weltweites Handelsverbot. Und auch China, auf dessen Märkten das meiste illegale Elfenbein landet, will die Einfuhr verbieten. Das sind gute Absichten. Hoffentlich folgen jetzt Taten.

Lies alles über Wilderei und das Leid der Tiere auf unserer Wilderei-Seite.