26. November 2018

Zuwachs bei den Berggorillas

Junger Berggorilla mit Mutter.
Berggorillas leben in Wäldern auf 2200 bis 4000 Metern Höhe. Ihre Mimik hat mitunter deutliche Ähnlichkeit mit der des Menschen.
Berggorillas leben im Bereich der Virunga-Berge im Grenzgebiet zwischen Kongo, Ruanda und Uganda (604 Tiere). Außerdem gibt es eine Population im Bwindi-Nationalpark in Uganda (400 Tiere). 
Forschung: Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig Berggorillas leben als Familien zusammen, geführt von einem erwachsenen Männchen (Bild: Martha Robbins/MPI-EVA) Berggorilla-Familien werden üblicherweise von einem erwachsenen Männchen angeführt.
Berggorillas leben in Wäldern auf 2200 bis 4000 Metern Höhe. Ihre Mimik hat mitunter deutliche Ähnlichkeit mit der des Menschen.
Berggorillas leben im Bereich der Virunga-Berge im Grenzgebiet zwischen Kongo, Ruanda und Uganda (604 Tiere). Außerdem gibt es eine Population im Bwindi-Nationalpark in Uganda (400 Tiere). 
Forschung: Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig Berggorillas leben als Familien zusammen, geführt von einem erwachsenen Männchen (Bild: Martha Robbins/MPI-EVA) Berggorillas leben in Wäldern auf 2200 bis 4000 Metern Höhe. Ihre Mimik hat mitunter deutliche Ähnlichkeit mit der des Menschen.
Berggorillas leben im Bereich der Virunga-Berge im Grenzgebiet zwischen Kongo, Ruanda und Uganda (604 Tiere). Außerdem gibt es eine Population im Bwindi-Nationalpark in Uganda (400 Tiere). 
Forschung: Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig Berggorillas leben als Familien zusammen, geführt von einem erwachsenen Männchen (Bild: Martha Robbins/MPI-EVA) Junger Berggorilla mit Mutter.
Berggorillas leben in Wäldern auf 2200 bis 4000 Metern Höhe. Ihre Mimik hat mitunter deutliche Ähnlichkeit mit der des Menschen.
Berggorillas leben im Bereich der Virunga-Berge im Grenzgebiet zwischen Kongo, Ruanda und Uganda (604 Tiere). Außerdem gibt es eine Population im Bwindi-Nationalpark in Uganda (400 Tiere). 
Forschung: Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig Berggorillas leben als Familien zusammen, geführt von einem erwachsenen Männchen (Bild: Martha Robbins/MPI-EVA) Junger Berggorilla mit Mutter.
Berggorillas leben in Wäldern auf 2200 bis 4000 Metern Höhe. Ihre Mimik hat mitunter deutliche Ähnlichkeit mit der des Menschen.
Berggorillas leben im Bereich der Virunga-Berge im Grenzgebiet zwischen Kongo, Ruanda und Uganda (604 Tiere). Außerdem gibt es eine Population im Bwindi-Nationalpark in Uganda (400 Tiere). 
Forschung: Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig Berggorillas leben als Familien zusammen, geführt von einem erwachsenen Männchen (Bild: Martha Robbins/MPI-EVA)

Es gibt wieder Hoffnung, dass die großen Menschenaffen überleben: In den Bergwäldern im Herzen Afrikas haben Forscher 1.004 Berggorillas gezählt, das sind mehr als doppelt so viele wie vor 30 Jahren. Doch leider gibt es für unzählige andere Tierarten keine guten Nachrichten. Das zeigt die Rote Liste 2018.

„Volkszählung“ bei den Berggorillas: Viele Monate lang durchstreiften Forschungsteams die Regenwälder rund um die Virunga-Vulkane im Grenzgebiet zwischen den afrikanischen Ländern Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Sie sind Schutzgebiete und Heimat der seltenen Berggorillas. 2.000 Kilometer haben die Forscher zurückgelegt, um die Menschenaffen ausfindig zu machen. Berggorilla-Familien leben in Wäldern auf 2.200 bis 4.000 Metern Höhe.
Wissenschaftler und auch Touristen-Führer wissen oft, wo sich die Gruppen ungefähr aufhalten. Doch es gibt auch Tiere, zu denen Menschen keinen Kontakt haben. Deshalb haben sich die Forscher auf die Suche nach Spuren gemacht, zum Beispiel Kothaufen und Nester. Das Ergebnis ist eine große Sensation: Insgesamt wurden 1.004 Berggorillas ausfindig gemacht. Damit hat sich die Gesamtzahl weltweit freilebender Berggorillas in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt!
„Dies ist eine der seltenen Erfolgsgeschichten im Naturschutz“, sagt Martha Robbins, Wissenschaftlerin und Gorilla-Expertin am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Sie hat das Projekt geleitet.
Dieses Beispiel zeigt: Durch die Einrichtung und Überwachung von Schutzgebieten ist es möglich, die Berggorillas vor dem Aussterben zu bewahren. Deshalb hat sie die Weltnaturschutzunion (IUCN) auf ihrer Roten Liste nun als „stark gefährdet“ eingestuft und nicht mehr als „vom Aussterben bedroht“. Mehr zu den Gorillas erfahrt ihr hier.

Die Rote Liste wird jedes Jahr länger

Jedes Jahr im Herbst erfahren wir von der Weltnaturschutzunion, wie viele Tier- und Pflanzenarten bedroht sind, welche ausgestorben sind, aber auch, welchen es besser geht. Das sind neben den Berggorillas übrigens auch die Finnwale.
Doch die Liste der bedrohten Arten wird jedes Jahr länger: 26.500 Pflanzen- und Tierarten sind es 2018. Das sind mehr als ein Viertel aller Arten, die man untersucht hat (hier geht es zu unserem Artikel über die Rote Liste 2017).
Wenn es also stimmt, dass wir Tiere und Pflanzen retten können, wenn wir sie und ihre Lebensräume schützen, gibt es Hoffnung für die Regenwaldbewohner – und auch für uns.

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