Regenwald mit vielen Bäumen und weißem Himmel Ein Baumriese ragt über das Kronendach des Regenwaldes (Bild: Unsplash/Jeremy Bezanger)
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Wieso sind die Bäume im Regenwald so groß?

Die Bäume im Regenwald sind sehr groß. Sie sind aber nicht die höchsten Bäumen auf der Erde. Die wachsen in Kalifornien: Dort ist ein Küstenmammutbaum 115 Meter hoch. Das ist im Moment der Weltrekord, soweit man weiß. Auch in Australien gibt es einige Eukalyptus-Arten, die mehr als 100 Meter hoch werden.

In den tropischen Regenwäldern kennen die Experten und Expertinnen keine Bäume, die höher sind als 100 Meter. 

Der höchste bekannte Baum im tropischen Regenwald ist 94 Meter hoch und wächst in Sabah auf der Insel Borneo. Er ist ein Baum aus der Familie der Flügelfruchtgewächse. Ansonsten sind die höchsten Regenwald-Bäume etwa 70 Meter hoch. Das sind die sogenannten Überständer, die das Kronendach überragen. 

Wie hoch ein Baum wachsen kann, hängt von mehreren Bedingungen ab:

1. Von der Baumart (ein Apfelbaum wird z.B. nie so groß wie eine Eiche) 

2. Vom Standort, also wo der Baum wächst. Wenn der Boden viele Nährstoffe enthält und der Baum von Anfang an genügend Sonnenlicht und auch Feuchtigkeit bekommt, kann er sehr groß werden. 

Im tropischen Regenwald ist der Boden sehr arm an Nährstoffen. Denn dort kann sich keine fruchtbare Bodenschicht bilden, weil die Regenfälle sie sofort wegspülen. Mehr dazu kannst du auf unserer Seite lesen unter der Frage: Warum gibt es so viele verschiedene Arten?

Experten vermuten, dass die nährstoffarmen Böden der Grund sein können, dass die Bäume nicht mehr als 100 Meter hoch wachsen. 

 

Letzte Aktualisierung: 3. August 2022
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