Werdet aktiv für den Regenwald!

Durch eure Regenwaldaktionen werden viele Menschen informiert und sie können so zum Schutz der Regenwälder beitragen.

Viele Schüler oder ganze Schulklassen stellen tolle Aktionen auf die Beine, die sich mit dem Schutz der tropischen Regenwälder befassen. Sie malen Plakate, backen Kuchen, machen Marmelade oder organisieren eine Ausstellung.
Ihr plant gerade ein eigenes Regenwald-Projekt oder habt vor kurzem etwas auf die Beine gestellt? Dann werdet unser/e Regenwald-Schützer/in des Monats!

Aber es muss natürlich nicht immer gleich eine Aktion sein – es gibt so vieles, worauf man jeden Tag achten kann. Und vielleicht machst du das in deiner Familie ja längst: Recycling-Papier benutzen, frische Lebensmittel statt Tiefkühlpizza essen, keine Produkte mit Palmöl kaufen. Und an die großen Firmen schreiben (z. B. Unilever, Mars, Ferrero, Nestlé), warum du kein Palmöl auf dem Teller haben willst.

Hier könnt ihr lesen, was für tolle Ideen Kinder und Jugendliche haben, um für den Regenwald etwas zu tun. Die Beispiele sind nach Datum sortiert: Die neueste Aktion steht oben.

Ihr habt auch Ideen für den Regenwald-Schutz oder braucht Hilfe für Eure Aktion? Schickt uns eine E-Mail an info@abenteuer-regenwald.de !

Danke für eure tolle Mithilfe!


31. August 2017

Regenwaldschützer des Monats August: „Kauft Kuchen und rettet Bäume!“

Großer Erfolg an der Ursulinenschule: Kuchen und Regenwald-Infos gingen reißend weg

„Hallo! Ich bin Gustav, kauft einen Kuchen und rettet Bäume!“ Gustav ist ein lustig gemaltes Baum-Wesen mit Sprechblase, das von seinem Plakat auf einen Tisch voller Köstlichkeiten blickt.

Gustavs Aufforderung lassen sich die Schülerinnen und Schüler der Ursulinenschule in Fritzlar nicht zweimal sagen: Kurz nach dem ersten Pausengong war der Verkaufsstand dicht umringt. Schon in der zweiten Pause waren die selbst gebackenen Muffins, Torten, Brezeln und Kekse restlos ausverkauft.

Die Aktion „Kuchenbasar“ war eine Idee der Gymnasialklasse 6g3. Die Mädchen und Jungen hatten sich zu dieser Spendenaktion durch unsere Website Abenteuer Regenwald inspirieren lassen. Dort waren sie für den Unterricht auf der Suche nach Informationen zur Lage der Regenwälder, dem stetigen Ausbau von Palmölplantagen und der bedrohten Tierwelt.

Und von unserem Tipp, mit dem Verkauf von Kuchen Spenden für den Regenwald zu sammeln, waren die Schülerinnen und Schüler gleich begeistert.

Sie malten Bilder, druckten Infoseiten und bestellten Abenteuer-Regenwald-Flyer. Auch bei den Eltern fand die Aktion großen Anklang, sodass viele Kuchen und Muffins gebacken wurden. Am Tag der Aktion bereiteten die Schüler zwei Tische auf dem Pausenhof vor, hängten Bilder auf, legten Flyer zwischen die Kuchenteller – und fieberten der ersten Pause entgegen.

Der Erfolg war riesengroß: Am Ende des Tages lagen 288 Euro in der Spendenkasse für unser Regenwald-Projekt in Sabah auf Borneo.

Dank eurer Spende wachsen die Lebensräume von Orang-Utans, Malaienbären, Elefanten und vielen anderen Tieren durch Aufforstung weiter zusammen. Dafür sagen wir danke, liebe Schülerinnen und Schüler aus Fritzlar!

31. Juli 2017

Regenwaldschützer des Monats Juli: Aus einem kleinen Projekt wird eine große Aktion

Der Spendenscheck bekommt einen Ehrenplatz in Jons (hinten links) Klasse

Am Anfang war es ein kleines Projekt im Sachkundeunterricht: Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Grundschule Hemmelte in Niedersachsen sollten ein Plakat gestalten. Jon wollte unbedingt auf das Thema Palmöl aufmerksam machen; er war entsetzt, dass für den Anbau von Palmöl die Regenwälder zerstört werden. „Mir gefallen besonders die vielen Tiere, die im Regenwald leben“, sagt Jon. „Damit sie nicht aussterben, müssen die Regenwälder geschützt werden.“ Dafür verzichtet der 8-Jährige auf sehr viele Lebensmittel, die mit Palmöl hergestellt werden.

Mit seinem Engagement für den Regenwald hat Jon die ganze Klasse mitgerissen. Dank seiner Klassenlehrerin wurde aus dem kleinen Sachkundeprojekt ein großes Klassenprojekt. Es wurde gebastelt und dekoriert, es gab eine Vorführung für die ganze Schule, und am Nachmittag wurden die Eltern zum Kuchenessen und Spenden eingeladen.

„Es war wunderschön mitanzusehen, wie stolz die Kinder auf ihr Rettet den Regenwald- Projekt" waren, erzählt Jons Mutter.

Die Klasse sammelte 119,35 Euro für den Regenwald – die Spenden werden für die Aufforstung der Waldgebiete in Sabah auf Borneo verwendet.

„Danke für euer tolles Infomaterial und eure sehr gut gemachte Internetseite“, schreiben uns Jon und seine Klasse. Und wir sagen danke für eure tolle Idee und die große Spende für Wald und Tiere in Sabah.

29. Juni 2017

Regenwaldschützerin des Monats Juni: „Der Regenwald ist wichtig für uns alle“

Für ihre Arbeit über den Amazonaswald hat Verena eine 1+ bekommen

Wahrscheinlich ist Tarzan an allem „Schuld“. Der Film hat Verena Da Re aus Niederseelbach im Taunus so gut gefallen, dass sie unbedingt mal in den Regenwald reisen wollte. „Ich habe mich über ihn informiert und bin auch auf die Seite von Abenteuer Regenwald gestoßen. Das ist schon ein paar Jahre her. Seitdem versuche ich mit kleinen Dingen, die jeder tun kann, unsere Umwelt und den Regenwald zu schützen – zum Beispiel mit den 13 Tipps von Abenteuer Regenwald. Ich mache andere aufmerksam, wie sie mithelfen können, z.B. erkläre ich ihnen, warum sie keine Mahagonimöbel kaufen sollten. Ich achte bei allem was ich kaufe darauf, dass die Herstellung umweltfreundlich ist. Auch habe ich schon mehrere E-Mails an große Konzerne geschrieben. Seit zwei Jahren lebe ich vegan.“

Als Verena ihre mündliche Realschulabschlussprüfung zu einem Thema ihrer Wahl halten sollte, entschied sie sich für das Thema „Zerstörung der tropischen Regenwälder am Beispiel des Amazonasregenwaldes“.

Lehrer und Schüler“, sagt Verena, „waren beeindruckt und ich denke, ich habe damit etwas erreicht: Sie haben Dinge erfahren, die sie vorher nicht wussten und auf die sie hoffentlich in Zukunft achten. Wir nutzen den Regenwald, ohne dass es uns bewusst ist oder wir uns Gedanken darüber machen. Gerade jetzt, da wir die Folgen des Klimawandels noch bremsen können, gerät die Regenwaldzerstörung in den Fokus der Öffentlichkeit, da sie erheblich zur Erderwärmung beiträgt.“

Auch nach ihrem Schulabschluss wird Verena weitermachen, zum Beispiel Flyer von Abenteuer Regenwald in ihrem Ort verteilen. Wir bedanken uns bei Verena für ihr großes Engagement und unterstützen sie gern weiter.

12. Mai 2017

Regenwaldschützer des Monats Mai: Ein Regenwald im Klassenraum

Mit viel Liebe zum Detail entstand hier ein Regenwald-Dorf

Die 7c des Cato Bontjes van Beek-Gymnasiums im niedersächsischen Achim bereitet sich auf einen ungewöhnlichen Klassenausflug vor: eine Expedition in den Regenwald. Weit haben es die Schülerinnen und Schüler nicht, denn der Tropenwald soll im eigenen Klassenraum entstehen – von ihnen selbst gestaltet.

Um zu wissen, wo die tropischen Regenwälder überhaupt wachsen, wer in und mit ihnen lebt und warum sie in Gefahr sind, werden Atlanten und Bücher gewälzt und Internetseiten durchforstet - auch auf Abenteuer Regenwald werden die verschiedenen Arbeitsgruppen fündig.

Im Laufe von drei Wochen entstehen große farbige Plakatwände mit Infos, Zeichnungen und Collagen; aus Holz, Pappe, Stöcken und Zweigen fertigen die Schülerinnen und Schüler anschauliche Modelle: Waldlandschaften, Dörfer mit Bewohnern und ein Stockwerkbau mit den verschiedenen Pflanzen. Eine Box wird mit Regenwaldfrüchten gefüllt: Mango und Ananas, Kaffeebohnen und Vanilleschoten.

Am Tag der offenen Tür des Gymnasiums zieht der Regenwald vom Klassenzimmer in einen Ausstellungsraum. An Info-Tischen erklären die Schülerinnen und Schüler ihren Besuchern den Wert und die Besonderheiten der Regenwälder, verteilen Flyer, Postkarten und Magazine – und sammeln Spenden zum Beispiel mit dem Verkauf von selbst bemalten Leinentaschen. Die Gruppe mit dem Thema „Regenwald retten“ hat Buttons mit einem Tukan und der Aufschrift „Regenwaldretter“ drucken lassen. Am Ende des Tages wird dem Schulleiter eine lange Unterschriftenliste für die Nutzung von Recyling-Papier überreicht.

Das Ergebnis des Schulprojektes: ein Regenwald zum Anfassen mitten in Achim – und viele neue Tropenwald-Experten am Cato Bontjes van Beek-Gymnasium. Und eine Spende für unser Aufforstungsprojekt in Sabah auf Borneo. Wir sagen danke, Klasse 7c!

15. Dezember 2016

Unser Regenwaldschützer des Monats Dezember: Corbinian will viele Bäume kaufen...

Corbinian wird an seinem Verkaufsstand tatkräftig von seiner Freundin Anna-Maria unterstützt

Dürfen wir vorstellen: Unser Schützer des Monats Corbinian

Corbinian lebt mit seiner Familie am Starnberger See in Bayern – und schon mit vier Jahren hat er sich nicht nur für die Natur in seiner Heimat interessiert, sondern auch für die Regenwälder der Erde. Weil gerade sie ihm am Herzen liegen, wollte Corbinian auch selbst etwas tun, damit sie geschützt werden.

So kam er auf die Idee, Lavendel-und Walnuss-Säckchen, Schmunzelsteine und viele andere kleine Dinge zu verkaufen und die Einnahmen zu spenden. 300 Euro für den Regenwald kamen in diesem Jahr zusammen – dafür danken wir Dir, Corbinian.

Weil er noch viele Menschen mit seinen Ideen anstecken will, veröffentlichen wir hier den Brief, den er uns geschickt hat:

„Ich, Corbinian, 6 Jahre alt, interessiere mich sehr für die Umwelt in meiner Region und insbesondere aber auch für den Regenwald. Wissenssendungen, Dokumentationen und Forschungsprojekte haben es mir besonders angetan. Jede Aktion, ob Ramadama, retten von kleinen Enten-Kindern, Brutkästen bauen, Hornissennester einen Sommer lang beobachten und beschützen, Kinder und Eltern am See aufklären, dass man die Enten nicht mit Keksen bzw. Brot etc. füttern soll, Waldtiere im Winter mit selbstgesammelten Kastanien und Eicheln füttern und vieles mehr macht mir sehr viel Freude und riesigen Spaß.

Meine erste Regenwald-Unterstützung war mit 4 Jahren, als ich im Sommer bei der Oma im Garten die ganzen Nüsse sammelte. Meine Oma häkelte mir für die Walnüsse und Haselnüsse kleine Säckchen, die ich auf dem Weihnachtsmarkt verkaufte. Natürlich ging der Erlös 100% an den Regenwald.

Dieses Jahr erzählte ich allen „Kunden“: dass ich mir 3 Kinder wünsche, dass auch sie in einer sauberen Welt aufwachsen sollen. Der Regenwald ist mir sehr wichtig. Ich möchte viele Bäume kaufen, um unseren Sauerstoff für lange Jahre sauber zu halten. Besonders Kindern und älteren Menschen konnte ich für mein Projekt begeistern. Ich hatte das Gefühl, dass ich für viele ältere Kinder in dem Moment ein Vorbild war und zum Nachdenken angestoßen habe, was mich sehr stolz machte.

Wenn ich vom Regenwald erzähle, strahlen meine Augen und man kann erkennen, dass ich in meinem Element bin, sagt meine Mama.

Ich möchte die Kinder in meiner Umgebung mit meinem Denken und Handeln anstecken und werde mich weiter für viele Umweltprojekte einsetzen. Aus diesem Grund möchte ich 300€ aus dem Erlös meines Verkaufes dem Regenwald spenden.

Euer Corbinian“

26. April 2016

Regenwaldschützer des Monats April: Mit Kunst den Regenwald retten

Bei der Kunstaktion der Goetheschule Mühlheim/Main sind richtig tolle Regenwald-Werke entstanden

Am 4. März 2016 wurde die Goetheschule für einen Tag zum Kunstmuseum. Viele Besucher kamen, um sich die Kunstwerke der Schüler nicht nur anzuschauen, sondern auch zu kaufen. Damit konnte die Klasse 4a viele Menschen für die Regenwälder begeistern – und hat auch aktiv zum Schutz der Regenwälder beigetragen.

Am geschmückten Stand gab es Infos, aber auch ein Quiz und es wurden viele Spenden gesammelt

„In den letzten Wochen gestalteten wir verschiedene Arten von Bildern und fanden viele Informationen über Tiere und Naturschutz heraus “, so die Kinder der Klasse 4a. „Unsere Tigerbilder, Lianengemälde und gemalten Regenwaldtiere konnten von den Eltern für 2,50 Euro je Kunstwerk gekauft werden.“

Die Gäste wurden von einigen Schülern durch den Raum geführt. Sie erklärten künstlerische Techniken und erzählten den Erwachsenen, dass die Bilder von Henri Rousseau sie inspiriert hatten, die Welt der Tiere und Pflanzen zu malen. Informationen zum Regenwald gab es am geschmückten Stand kostenlos dazu.

„Mit einem großen Stand mitten im Zimmer schmückten wir unser Klassenzimmer. Wir erklärten den Besuchern anhand selbst gestalteter Plakate, wie man den Regenwald schützen kann. Wir belegten die Tische mit grünem Stoff, um die Bilder darauf zu legen. Am Stand gab es kostenlose Hefte, Flyer und Aufkleber zum Thema Regenwald. Ebenso konnte man an einem Quiz für 10 Cent teilnehmen, einen Button für 20 Cent erwerben oder am Basteltisch einen lustigen Origamifrosch für 50 Cent basteln. Zusätzlich liefen Kinder im Schlangenkostüm durch die Schule, um weitere Spenden für den Erhalt des Regenwaldes zu sammeln.

Am Ende des Tages trugen wir 387,80 Euro für den Kauf eines Regenwaldgrundstücks in Peru zusammen! Es war ein schöner Nachmittag mit einer tolle Aktion“, erklären die Schüler.

Somit wurde bereits zum dritten Mal von Schülern der Goetheschule in Mühlheim am Main erfolgreich Geld gesammelt, um ein weiteres Regenwaldgrundstück kaufen zu können! Danke!

17. März 2016

Regenwaldschützer des Monats Februar: Mit Muffins, Punsch und Infos den Regenwald retten

Die Kinder der Klasse 4b freuten sich über das lebhafte Interesse an ihrem Regenwald-Infostand

Die Idee entstand im Klassenrat: Die Schülerinnen und Schüler der 4b der Hölderlin-Grundschule in Lauffen am Neckar wollten etwas für den Regenwald tun. Und zwar ganz konkret und aktiv. Zusammen mit Schulsozialarbeiterin Baumann und Klassenlehrer Vollmer wurden erstmal Vorschläge gesammelt, wie die Idee am besten umgesetzt werden kann. Julian hat im Internet Informationen über den Regenwald und die Ursachen der Abholzung gesucht – und wurde bei Abenteuer Regenwald fündig. Mit diesen Infos, Bildern und Fotos haben die Schüler dann unterschiedliche Plakate entworfen.

„Damit sind wir in andere Klassen gegangen, um den Kindern alles, was wir erfahren, selbst recherchiert und gelernt haben, zu erklären“, schreibt Dennis. „Und für unsere Pausenhofaktion haben Sarah und Lena extra besonders schöne Flyer gestaltet.“

Mit dieser Aktion wollte die 4b aber nicht nur über den Regenwald informieren, sondern auch Spenden sammeln.

Kurz vor Weihnachten war es dann so weit. „Wir haben in der großen Pause Muffins, Plätzchen in umweltfreundlichen Papiertüten und Kinderpunsch verkauft – und 225 Euro eingenommen“, so Dennis. „Wir möchten uns bei allen Eltern für ihre Hilfe bedanken. Und auch bei Abenteuer Regenwald für Flyer, Plakate, Heftchen, Bastelanregungen, Bilder und Informationen.“

Und wir vom Abenteuer Regenwald geben den Dank gern zurück: Wir freuen uns, liebe 4b, dass eure Aktionen für den Regenwald so ein toller Erfolg waren. Danke!

19. Januar 2016

Regenwaldschützer des Monats Januar: Im Team für den Regenwald

In der Lörracher Innenstadt hat die 7a viele Menschen informiert

„Zu Beginn des Schuljahres hatten meine Schüler der Gym 7a von der FES Lörrach viel über den Aufbau und die Pflanzen und Tiere des Regenwaldes gehört. Auch lernten sie viel darüber wie der Regenwald ausgebeutet wird und dass u.a. stattdessen Palmölplantagen angepflanzt werden. Dabei stellten viele schockiert fest, dass Palmöl in sehr vielen Produkten enthalten ist, auch in Nutella und in vielen Shampoos und Duschgels. Aus dieser Empörung heraus, dass man dieses Palmöl, welches zwar gesund ist und viele andere Vorteile hat, entstand die Idee für dieses Projekt. Am Ende des Schuljahres finden immer die Projekttage statt. Lehrer, Eltern und auch Schüler bieten Projekte ihrer Wahl an. Einige meiner Schüler haben dies bereits letztes Jahr und auch dieses Jahr in Angriff genommen. An zwei Tagen haben sie sich informiert, Poster gestaltet, Flyer kreiert, Lesezeichen gebastelt und geübt Passanten anzusprechen. Am dritten Tag selbst hatten wir in der Innenstadt von Lörrach einen Stand an dem wir informierten, Unterschriften sammelten und um Spenden baten. Es ergaben sich teilweise viele gute Diskussionen, erfreulich-fröhliche Teamarbeit und hochmotivierte, begeisterte Schüler die über die Grosszügigkeit der Lörracher echt angetan waren. Zusammen konnten wir 480 Euro eintreiben und kaufen davon eine Fläche in Ecuador. “

5. Dezember 2015

Regenwaldschützer des Monats November: Große Bühne für den Regenwald

„Wir forschten und lernten, wie das Ökosystem Wald funktioniert. Theoretisch (im Unterricht) und praktisch (im Stadtwald).“
Hautnahes lernen im Wald

Am Tag der offenen Tür am 26. September wurde ein Klassenraum der Internationalen Friedensschule Köln zur Bühne. Die Kinder der Klassen 3-4 C spielten ein Regenwald-Stück.

„Wir waren sehr, sehr aufgeregt“, erzählt Anna. „Es kamen immer mehr Zuschauer in unsere Klasse. Es hat sich angefühlt als hätten wir Schmetterlinge im Bauch. Alles lief gut, zum Glück, und das Regenwaldlied war auch sehr schön. Wir haben den Erwachsenen die Bedeutung des Regenwaldes erklärt und Fragen dazu beantwortet. Als wir dann viel Geld zusammen hatten, waren wir sehr stolz, dass wir dem Regenwald helfen können.“

Unser Spenden-Scheck für den Regenwald

Die Kinder der Klasse 3-4 E sammelten ebenfalls Geld für den Kauf eines Regenwaldgrundstücks. „Am Tag der offenen Tür verkauften wir Gebäck und andere Kleinigkeiten", so Dean und Louisa. „Gemeinsam mit der Klasse 3-4 C wollen wir uns engagieren, um das Klima auf unserem Planeten zu schützen. Wir lernten in den letzten Wochen, welche Bedeutung der Wald und der Regenwald haben. Wir wissen, dass der Regenwald uns mit Sauerstoff versorgt und dass es dort eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen gibt. Dieses Ökosystem wollen wir erhalten!"

Insgesamt sammelten die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag 684 Euro für den Regenwaldschutz in Peru. Den Scheck überreichten sie uns symbolisch per Skype-Konferenz.

Wir freuen uns sehr und sagen Danke!

3. November 2015

Schützerinnen Oktober: Veggi-Kochen für den Regenwald

Unsere leckeren veganen Burger

Von Sarah U.

Dieses Jahr gab es an unserer Schule wieder Projekttage, 3 Tage an denen man an einem Projekt teilnehmen kann, dessen Ergebnis am Schulfest präsentiert wird. Schüler können selbst ein Projekt anbieten und so kamen meine Schwester Eva und ich (Vegetarier, großer Teil vegan) auf die Idee das Projekt Veggi-Kochen anzubieten. Als sich genug Schüler für unser Projekt angemeldet hatten, haben wir mit dem Planen unseres Projektes begonnen. Wir stellten uns einige Fragen: Was genau wollen wir machen? Was wollen wir kochen und welche Zutaten benötigen wir dafür? Wie viele Stunden pro Tag sollen wir uns treffen? Wir entschieden uns vegane Burger und Wraps zu kochen und die Schüler über eine vegetarische/vegane Ernährung zu informieren. Zum Glück bekamen wir Unterstützung von einer Lehrerin, Frau Schuster, die sich unter anderem um die uns zur Verfügung stehenden Räume, um Kochmöglichkeiten und einige Materialien kümmerte und hilfreiche Tipps einbrachte. Als endlich alle Zutaten gekauft, Rezepte getestet, ausgewählt und ausgedruckt, Info-Material bestellt und unsere Power-Point-Präsentation erstellt war, stand unserem Projekt nichts mehr im Weg.

Am Mittwoch informierten meine Schwester und ich zuerst die 8 Schüler/innen über die positiven und negativen Aspekte einer vegetarischen/veganen Ernährung in Form einer Power-Point-Präsentation.

Vegetarisch/Vegan für...

...den Regenwald(=>großer Co2-Speicher, größte Artenvielfalt,...):

Unsere Regenwald-Spendenurkunde
  • Über 80% der Abholzung des Regenwaldes wird durch die Fleischindustrie verursacht (für den Anbau von Getreide, welches als Futtermittel für die Fleischindustrie benötigt wird)
  • Ca. 5 Quadratmeter Regenwald müssen für einen Hamburger geopfert werden
  • Um 1kg Fleisch zu erzeugen, werden bis zu 16kg Soja, Getreide verfüttert

...Menschen:

  • Man könnte 40 Menschen einen Tag lang vegetarisch ernähren, wenn das Getreide nicht für die Herstellung eines Steaks verwendet wird
  • Durch den Verzicht auf Fleisch gibt es weniger Hunger auf der Welt
  • (40% der weltweiten Getreide-Produktion wird für die industrielle Fleischindustrie verwendet)

...das Klima:

  • Durch den Verzehr eines Steaks wird so viel Co2 ausgestoßen, wie durchschnittlich ein Auto auf 250km ausstößt
  • Ein Kilo frisches Gemüse verursacht nur 1,5% der Co2-Emissionen von 1kg Rindfleisch.
  • 50% der weltweiten Treibhausgasemission wird durch Viehzucht verursacht

...das Wasser:

  • Um 1kg Hühnerfleisch zu erzeugen, benötigt man 3.500l Wasser, für 1kg Rindfleisch bis zu 100.000l Wasser, für 1kg Äpfel 700l Wasser, für 1kg Getreide nur 50l Wasser
  • 70% der weltweiten Ressourcen an Frischwasser verbraucht die Landwirtschaft

...die Gesundheit:

  • Durch eine zu Hohe Aufnahme von Fleisch steigt das Risiko, zu erkranken.
  • Häufige Krankheiten als Folge des Fleischkonsums sind häufig Herzkreislaufkrankheiten, Cholesterin, Übergewicht, Krebs, Diabetes
  • im Durchschnitt leben Vegetarier 7 Jahre länger. Aber: Bei einer vegetarischen und veganen Ernährung sollte man abwechslungsreich essen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen

...die Tiere:

  • Tiere haben auch Gefühle; Massentierhaltung ist Tierquälerei
  • Im Durchschnitt verzehrt jeder Bundesbürger in seinem Leben 4 Rinder, 4 Schafe, 37 Enten, 46 Truthähne 46 Schweine und 945 Hühner
  • Über 50 Millionen Eintagsküken werden jährlich geschreddert/ vergast (in der Eierproduktion)
  • ca. 180.000 trächtige Kühe werden in der Milchindustrie jährlich geschlachtet,
  • die Kälber ersticken im Bauch ihrer Mütter
Die Folgen des Fleischkonsums auf einem Plakat

Außerdem gibt es viele leckere fleischlose Alternativen, köstliche vegane Aufstriche und verschiedene Fleischersätze (z.B. Veggi-Grillwürste, Pflanzendrinks wie Haferdrink, Sojaschnetzel, Champignon-Aufstrich...)

Mit diesen Informationen haben einige Schüler ein anschauliches Plakat erstellt, während die andere Gruppe ein Plakat über unser Spenden-Projekt „Lernen für den Schutz des Bergregenwaldes“ anfertigte. Anschließend haben wir zusammen vegane Spaghetti Bolognese mit Gurken-Tomaten-Salat gekocht und gemeinsam zu Mittag gegessen.

Am darauf folgenden Tag haben die Schüler in 2er-Gruppen die Wrap-Füllung gekocht und die Zutaten für die veganen Burger gemischt, zu Burgern geformt und gebraten. Danach musste natürlich noch alles gespült werden, bevor die Schüler schon um 11 Uhr wieder nach Hause durften.

Sarah und Eva beim Kochen

Mittags standen Eva und ich dann 5 Stunden in der Küche und haben den Teig für die Burger-Brötchen und den Wrapteig gemacht, geformt und gebraten bzw. gebacken. Letztendlich hatten wir dann über 40 Brötchen und an die 30 Wrap-Fladen.

Am Freitag Morgen haben wir noch schnell 15 Burger gebraten, da wir mehr Brötchen hatten, als von den Schülern gemachte Burger... und Tomaten und Zwiebeln geschnitten.

Dann haben wir unseren Stand in der Schule aufgebaut, Flyer von „Rettet den Regenwald“ (über Tipps zum Schutz der Regenwälder) und Flyer von „die tierbefreier“ (über Fleisch, Milch und Eier) ausgelegt.

Um 15 Uhr hat schließlich das Schulfest begonnen und wir standen abwechselnd meist zu fünft an unserem Stand. Anfangs kamen nur sehr wenige Besucher, um sich einen veganen Burger oder Wrap zu kaufen. Neben einigen Backprojekten und dem Verkauf von Essen in der Mensa war auch der Grill im Freien eine große Konkurrenz. Hinzu kommt, dass es ein heißer Tag war, an dem die Besucher lieber etwas Kühles zu sich nehmen wollten und unser Stand auch noch etwas Abseits stand. Deshalb hatten wir Bedenken, ob wir überhaupt die Ausgaben für die Zutaten mit den Einnahmen decken könnten. Doch immer wieder kamen Besucher, Eltern, Schüler und Lehrer vorbei, um einen Veggi-Burger oder einen Veggi-Wrap zu kaufen.

Allmählich nahm unser Brötchen-Vorrat ab. Doch um auch alles zu verkaufen, sind unsere fleißigen Teilnehmer durch die Schule gelaufen mit einem Burger in der Hand und konnten somit einigen Besuchern diese verkaufen. Als schließlich eine Frau kam und beinahe alle restlichen Burger abkaufte, da sie von unserem veganen Burger-Vleisch so begeistert war, waren wir kurz vor 19 Uhr fast ausverkauft. Bis auf ein paar Brötchen und etwas Wrap-Füllung konnten wir alles verkaufen.

Das ganze Team

Insgesamt konnten wir einen Gewinn von 100 Euro erzielen, welchen wir an das Projekt „Lernen für den Schutz des Bergregenwaldes“ von Rettet den Regenwald spenden.

Und auch durch unsere Entscheidung für veganes Essen haben wir zu Tier-, Klima-, und Naturschutz beigetragen. Insgesamt gab es viel positives Feedback bezüglich des veganen Essens, aber auch ein paar negative Kommentare bleiben nicht erspart.

Vielen Dank an Frau Schuster, ohne derer Hilfe und Unterstützung unser Projekt nicht hätte stattfinden können. Außerdem ein großes Dankeschön an unsere fleißigen Helfer und Köche Benedikt, David, Jana, Laura, Malte, Phillip, Robert und Samuel ! :)

1. Oktober 2015

Regenwaldschützer September: Brief- und Fotoaktion zum Schutz der Orang-Utans

„Bitte schützen Sie Ihren Regenwald“ steht in Englisch auf dem Banner für den indonesischen Präsidenten

Mit einer großen Briefaktion setzen sich Schülerinnen und Schüler vom Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg für den Schutz der Orang-Utans in den bedrohten Regenwäldern ein.

Die freiwillige Umweltgruppe aus mehreren Klassen hat alle Mitschüler aufgerufen, einen persönlichen Brief an den indonesischen Präsidenten Joko Widodo zu schreiben – 177 kamen zusammen. Und viele waren auf der Rückseite anschaulich bemalt.

In ihren Briefen fordern die Schüler den Präsidenten auf, für den Schutz des Leuser-Ökosystems auf der Insel Sumatra zu sorgen. Dort leben die letzten etwa 6.000 Sumatra-Orang-Utans. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, hatte die Umweltgruppe ein Banner mit der Aufschrift „Please save your rainforest“ angefertigt, mit dem sie sich im Atrium des Gymnasiums fotografieren ließen. Mitgemacht haben dabei auch Schüler aus den Klassen 7b und 9b, die sich viele Orang-Utan-Masken gebastelt hatten. Die Briefe und das auf DIN A2 vergrößerte Foto werden nun über die Umweltschutzorganisation „One more generation“ an den indonesischen Präsidenten geschickt.

One More Generation ist eine Organisation aus den USA und Partner von Rettet den Regenwald. Sie ruft Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt auf, Briefe zu schreiben und Bilder zu malen, die dann in Indonesien persönlich übergeben werden.

27. Juli 2015

Eine Regenwald-AG und Aktionen am laufenden Band: Unser Regenwaldschützer des Monats August

Wer das richtige Los gezogen hat, bekam von Manuel einen der tollen Gewinne

Manuel Drews ist erst elf Jahre alt – und schon mehr als sein halbes Leben lang Regenwaldschützer: „Ich war ungefähr fünf, als ich mit meinem Bruder Äpfel an der Straße verkauft habe“, schreibt uns Manuel. „Denn ich wollte immer von meinem Taschengeld etwas an den Regenwald spenden. Es macht mir einfach Spaß, etwas für den Regenwald zu tun.“

Kein Wunder – bei der Familie! Seit vielen Jahren engagieren sich die Drews aus Stipsdorf nördlich von Hamburg für den Schutz der Regenwälder und ihrer Bewohner. Sie organisieren regelmäßig Info-Stände, Flohmärkte, verkaufen Kuchen und Obst – und haben uns von dem gesammelten Geld schon jede Menge Spenden geschickt.

Manuel war in diesem Frühsommer auf einem Erdbeerfest für die Tombola zuständig. „Wir hatten 1000 Lose mit 390 Gewinnen, die wir zum Teil von Rettet den Regenwald bekommen haben. Zum Beispiel T-Shirts, Aufkleber, Puzzle, Poster, Bücher und Buttons.“ Die Stände waren auch wirklich nicht zu übersehen: Drei Meter lange Tische mit Gewinnen, Pflanzen und Regenwald Reports.

Jetzt denkt Manuel schon wieder darüber nach, welche Aktionen er als nächste machen könnte – neben den Kuchenverkäufen an schönen Wochenenden.

„Ich überlege oft, warum eigentlich der ganze Regenwald abgeholzt werden muss“, sagt Manuel. Und hat deshalb mit seinen Freunden eine Regenwald-AG gegründet, mit der er noch viele Aktionen plant.

„Ich finde es cool, dass es die Organisation Rettet den Regenwald gibt“, schreibt er uns.

Wir finden es noch cooler, was Manuel und seine Familie alles auf die Beine stellen. Dafür und für die vielen Spenden sagen wir im Namen unserer Regenwaldpartner: DANKE!

21. Mai 2015

Man kann wirklich etwas verändern – sagen unsere Regenwaldschützerinnen des Monats Mai

Nicht nur ein Hingucker, sondern voller Tatkraft und Ideen für den Regenwald: Henrike, Jessica, Amelia (v.l.) vor dem Supermarkt

Am 14. April sah das Schaufenster von Denn’s Biomarkt in Lüdenscheid anders aus als sonst: Bunte Plakate klebten dort mit handgeschriebenen Sätzen wie „Stoppt die Massentierhaltung“ und „13 Tipps für den Regenwald“. Der größte Blickfang aber waren die drei Tiergestalten vor dem Laden: Henrike, Amelia und Jessica hatten sich als Flamingo, Kuh und Papagei verkleidet – kein Wunder, dass viele Passanten neugierig stehen blieben.

„Im Erdkundeunterricht hatten wir uns mit dem Thema Massentierhaltung beschäftigt und erfahren, dass die Abholzung des Regenwaldes dabei eine große Rolle spielt“, erzählt die 12-jährige Henrike. Darüber wollte sie mehr erfahren.

„Meine Freundinnen und ich suchten im Internet und kamen sehr schnell auf die Seite der Organisation „Abenteuer Regenwald“. Auf dieser Seite wurde genau unsere Frage gestellt: „Warum wir Regenwald essen oder was Fleisch, Milch und Eier aus dem Supermarkt mit Naturzerstörung zu tun haben.“

Die Antwort darauf wollten Henrike, Amelia und Jessica nicht für sich behalten, sondern so weit wie möglich unter die Leute bringen. „Da kam uns die Idee: Ein Infostand vor einem Supermarkt.“ Beim Biomarkt Denn fanden die drei Schülerinnen sehr schnell Unterstützung für ihre Aktion.

„Euer Team schickte uns Infomaterial – und am 14. April 2015 fand dann unser „Abenteuer Regenwald“ statt“, so Henrike. „Alle Leute, die an unseren Stand kamen oder die wir ansprachen, waren sehr interessiert, bedankten sich für das Infomaterial, und viele gaben auch eine Spende in unsere Spendendose.

Für uns war die Aktion ein Erlebnis und eine neue Erfahrung. Wenn man sich länger mit diesem Thema beschäftigt weiß man, dass der Einsatz sich lohnt. Wir jedenfalls haben viel gelernt und hoffen, dass noch viele Menschen sich ebenfalls damit beschäftigen und vielleicht sogar einige Gewohnheiten ändern.“

Das hoffen wir auch – und sagen danke für euer tolles Engagement und eure Spende für den Regenwald.

20. April 2015

Ein Urwald auf dem Schulhof – Unsere Regenwaldschützer des Monats April

Die Klasse 4b umrahmt ihr Regenwald-Gemälde auf dem Schulhof

Die Klasse 4b der Schillerschule in Berkheim hat sich bei uns mit einem großen Regenwald-Gemälde beworben. Es schmückt ihren Schulhof und weckt die Neugier aller Vorbeigehenden. Und genau das ist gewollt!

Alles begann damit, dass Robin in seinem Gymnasium in Esslingen ein Referat über den Regenwald hielt. Damit konnte er viele Mitschüler für den Schutz der Wälder begeistern. Angesteckt hat er damit auch seinen jüngeren Bruder Timo, der die 4. Grundschulklasse in Berkheim besucht. Und so überlegte sich Timo gemeinsam mit seinen Eltern, seinen Mitschülern und seiner Lehrerin eine tolle Aktion:
Die Klasse 4b der Schillerschule Berkheim verwandelte den Schulhof mit bunten Kreidefarben in ein riesiges Regenwaldgemälde. Durch das fröhliche Treiben wurden viele, viele Schaulustige angelockt - und sogleich von den Schülern über den Regenwald informiert. Doch das war noch nicht alles: Die Klasse half außerdem, mit 50 € und vielen Unterschriften, ein Stück Regenwald zu retten.
Wir sagen danke für euren tollen Einsatz!

7. August 2014

Ein starkes Team für den Regenwald

Die 5a mit ihren Szenen aus dem Regenwald – besonders die Tukane sind super gelungen

„Liebes Regenwald-Team, wir sind die Klasse R5a von der Privaten Realschule Krauß in Aschaffenburg und möchten euch sagen, dass wir es ganz toll finden, wie Sie sich für den Regenwald einsetzen!“

So begann der prinkfarbene, mit Tieren verzierte Brief, den uns die Schülerinnen und Schüler aus Aschaffenburg geschrieben haben. Wir geben dieses Kompliment sofort und ausdrücklich zurück! Denn auch die Klasse 5a hat sich stark gemacht für diesen ganz besonderen Lebensraum in den Tropen:

Zuerst haben sie den Regenwald mit seinen Menschen und Tieren sowie die Bedrohung im Erdkundeunterricht behandelt – auch die Informationen aus unseren Schüler-Flyern waren dabei sehr nützlich. „In Kunst haben wir dann schöne Urwaldbilder gemalt und diese zusammen mit anderen selbstgebastelten Dingen und auch Recycling-Hefte verkauft.“ 122 Euro kamen dabei am Tag der offenen Tür an ihrer Schule zusammen.

„Diese Einnahmen möchten wir spenden und Ihnen überreichen, weil wir glauben, dass sie hier in guten Händen sind“, schreibt uns die Klasse 5a. Wir bedanken uns für euren tollen Einsatz – eure Spende ist bei unseren Regenwald-Partnern gut aufgehoben.

30. Mai 2014

Die Regenwaldschützer sagen: „DANKE, liebe Neureuter Klasse 3a!”

Die Neureuter Kinder und ihr toller Infostand

Mitte Mai wunderten sich die Kunden des Neureuter Wochenmarktes über einen neuen Stand, der anders aussah, und an dem sich wundersame Dinge abspielten:

Schon früh um acht Uhr trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a der Nordschule an der Badnerlandhalle. Kurze Besprechung – dann wurde der Infomationsstand aufgebaut und fantasievoll dekoriert, Kinder verwandelten sich in Bäume, und dann legten sie los.

Mit Klemmbrett und Unterschriftenliste schwärmten Zweier-Teams aus je einem Kind und einem „Baumkind“ auf dem Wochenmarkt aus und baten die Kunden, gegen die Abholzung der Regenwälder zu unterschreiben. Und die Neureuter waren nicht nur sehr interessiert an diesem Thema, sondern setzten ihren Namen auf die Liste, und viele spendeten auch. So kamen am Ende der Aktion der Regenwaldschützer stolze 400 Euro zusammen.

Wir von Abenteuer Regenwald sagen: „Danke, liebe Klasse 3a für euren großartigen Einsatz. Und auch dafür, dass ihr mit euren tollen Ideen so viele Menschen für den Schutz der Regenwälder interessiert habt! Sogar die Zeitung „Badische Neueste Nachrichten“ hat in ihrer Lokal-Rubrik „Stadtgeflüster“ über eure Aktion berichtet. Kompliment!

28. April 2014

„Wir schauen nicht weg!“

Sarah-Lisa G. hat die Stellwand mitgestaltet

Die Mitglieder der Menschenrechtsgruppe am Gymnasium Immensee in der Schweiz sind unsere Regenwald-Schützer des Monats April

An vier Tagen hatten die Schülerinnen und Schüler in ihrer Mensa nicht wie gewohnt die Wahl beim Mittagessen: Es gab jeweils nur eine einfache Mahlzeit. Diese „Solidaritätsessen“ hatten die Mitglieder der Menschenrechtsgruppe am Schweizer Gymnasium Immensee organisiert und dazu eine Stellwand mit Fotos und Infos aus Kambodscha aufgebaut. Es ging um die Solidarität mit den Bewohnern des Areng-Tals im Südwesten Kambodschas.

Weil bei diesen Essen Kosten für Lebensmittel und Personal gespart wurden und Schüler und Lehrer fleißig spendeten, kamen in nur vier Tagen 2.000 Schweizer Franken zusammen, das sind rund 1.600 Euro.

Dieses Geld haben die GymnasiastInnen für die Ureinwohner des Areng-Tals gesammelt. Das Tal liegt mitten in den geschützten Kardamom-Bergen, und es gibt seit Jahren Pläne, dort einen Staudamm zu bauen. Dann würden 20.000 Hektar überflutet und die Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Bisher konnten die Bewohner, Umweltschützer und Menschenrechtler den Staudamm verhindern und ihren einzigartigen Bergegenwald bewahren.

Wir von Rettet den Regenwald unterstützen die Bevölkerung und überweisen die Spende der Schweizer Schülerinnen und Schüler an unsere Partnerorganisation Mother Nature in Kambodscha.

Seit vielen Jahren engagiert sich die Menschenrechtsgruppe am Gymnasium Immensee für Menschen in Not und Naturschutz in der Welt. Dieses Mal haben sie sich für ein Projekt von Rettet den Regenwald entschieden. Dafür bedanken wir uns auch im Namen der Ureinwohner des Areng-Tals in Kambodscha.

Zur Zeit machen zwölf Mädchen und Jungen aus den Klassen 7 bis 12 in der Menschenrechtsgruppe mit. „Wir schauen nicht weg“ heißt ihr Motto. „Weil es uns nicht egal ist, was in der Welt geschieht und wir mit offenen Augen durchs Leben gehen wollen.“ Menschenrechtlerin Chiara Donauer schrieb bei ihrem Abschied: „Es ist schön zu sehen, dass man etwas bewegen und verändern kann, auch wenn es nur etwas Kleines ist.“

Wir von Abenteuer Regenwald finden das ziemlich groß, was ihr leistet!

24. Februar 2014

Kuchen backen für den Regenwald

Voller Elan haben die drei Viertklässlerinnen über den Regenwald informiert

Im Februar 2014 haben drei Viertklässlerinnen aus Stuttgart den Regenwald mit einem Infostand und Kuchenverkauf gerettet. Sie wurden dadurch inspiriert, dass jeder in der Klasse eine Präsentation zum Thema Wald machen sollte. Mit der Schule wurde alles abgesprochen und ein Termin festgelegt. Dann konnten die Vorbereitungen losgehen. Zuerst wurde lange überlegt was man alles machen kann um dem Regenwald zu helfen. Schließlich hatte man sich auf zwei Sachen geeinigt. Um die Veranstaltung bunt zu gestalten wurde Infomaterial bestellt und ein Plakat mit Infos zum Regenwald gebastelt. Damit die ganze Schule Bescheid wusste, wurde ein Infobrief mit bitte an eine Kuchenspende an jedes Kind aus der Schule verteilt. Montagmorgens liefen die letzten Vorbereitungen. Der Kuchen wurde eingesammelt und in die Küche gebracht. Dann musste der Stand aufgebaut, das Plakat aufgehängt, das Infomaterial verteilt, der Kuchen geschnitten und aufgestellt werden. Die anderen Viertklässler der Klasse haben beim Kuchenverkauf geholfen und zwei der Organisatoren standen am Infostand. Man wollte natürlich Spaß haben aber vor allem viel Geld verdienen. Das hat auch geklappt und es wurden 200 € eingenommen. Damit können bis zu 4.000 qm Regenwald gekauft und gerettet werden!

Text: Frida aus Stuttgart

2. Januar 2014

Das Regenwald-Projekt der Klasse 7c

Voller Tatendrang: Die 7c aus dem Saarland

Wir, die Klasse 7c vom Gymnasium am Stefansberg Merzig, lernten im Erdkundeunterricht viel über den Naturraum Tropischer Regenwald, seine Artenvielfalt und Bedeutung für den Menschen. Darüber hinaus ist uns auch bewusst geworden, dass jede Minute Tropenwälder in der Größe von 60 Fußballfeldern – oft illegal!– vernichtet werden, sei es zur Gewinnung von Edelhölzern und Bodenschätzen, sei es zur Schaffung riesiger Rinderweiden oder für den Anbau von Nahrungsmittelpflanzen.

Die Abholzung der tropischen Regenwälder stellt eine ernste Gefahr für die gesamte Erde dar, weshalb wir uns für die Rettung des Tropischen Regenwaldes einsetzen wollten. Unser Ziel war es, ein Stück Regenwald des Intag in Ecuador zu kaufen, um es so unter Schutz zu stellen und vor der Abholzung zu bewahren. (weitere Infos bei Rettet den Regenwald e.V.)

Unter dem Motto „Rettet den Tropischen Regenwald“ planten wir unsere Spendenaktion. Wir entwarfen gemeinsam einen Flyer, um die Schüler und Lehrer des GaS über unser Vorhaben zu informieren.

Am 6. Februar 2013 wurde unser Projekt in die Tat umgesetzt. Wir gestalteten zwei kleine Stände, wo alle Interessierten spenden konnten. Zudem gingen wir mit Sammeldosen durch die Schule.

Für jeden „Regenwald-Euro“ gab es von uns als kleines Dankeschön einen Sonnenblumensamen und ab einer Spende von 15 Euro ein Regenwald-T-Shirt, das uns speziell für unser Projekt entworfen und kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. An dieser Stelle nochmals unser herzliches Dankeschön!

Viele Schüler haben sich an unserer Aktion beteiligt. Auch Lehrerinnen und Lehrer, Freunde, Verwandte und Nachbarn waren von unserem Engagement begeistert und unterstützen uns fleißig.

Mit unserer Aktion erzielten wir rund 981 €:

Wir kauften 2 Hektar Regenwald in Ecuador!

Allen Spenderinnen und Spendern, die durch ihren Beitrag geholfen haben, ein kleines Stück Bergregenwald vor der Abholzung zu bewahren, VIELEN, VIELEN DANK!

(Julie S., Denise G.)

27. Dezember 2013

Basteln für den Regenwald in Ecuador: Unser Regenwald-Schützer des Monats Dezember

Jan-Niklas motiviert auch Andere, beim Schutz des Regenwaldes mitzumachen

Jan-Niklas Schlirf (9) aus Würzburg hat vor ca. 6 Monaten beschlossen, einen Hektar Regenwald in Ecuador in der Intag-Region zu kaufen, um ihn vor der Zerstörung zu retten. Dafür hat er gemalt, gebastelt und viele große und kleine Helfer motiviert, ihm mit Rat, Tat und selbstgebastelten Dingen zur Seite zu stehe. Mit viel Infomaterial über den Regenwald und mit noch viel mehr Begeisterung hat er einen bunten Stand auf die Beine gestellt und auf Pfarrfesten, Flohmärkten und am Martinsbasar seiner Waldorfschule in Haßfurt alle selbst gemachten Schätze verkauft, um möglichst viel Geld für sein großes Ziel zu sammeln. Nach nur 6 Monaten ist es jetzt wirklich soweit: Die 470 € für einen Hektar Regenwald sind beisammen und Jan-Niklas ist superstolz – und alle Helfer mit ihm! Und es wird weitergehen: das nächste Ziel ist der zweite Hektar und der Anfang dazu ist auch schon gemacht.

27. November 2013

„Steht auf” für den Regenwald – Unsere Regenwaldschützer des Monats November

6 Mitglieder von „Steht auf“ mit Riesenscheck für Rettet den Regenwald

Heute erhielten wir in unserem Büro einen Riesen-Scheck für den Regenwald – Andrea, Merlin, David, Elli, Tinki, Ela, Maria und Ciaran wollten ihn uns unbedingt persönlich überreichen. Und sich bei der Gelegenheit auch gleich ein Bild über unsere Arbeit machen.

470 Euro haben die acht Hamburger Schüler und Schülerinnen für den Bergregenwald in Ecuador gesammelt – mit dem Verkauf von selbst gebackenem Kuchen und Tee.

„Vor drei Jahren haben wir unsere Jugendgruppe „Steht Auf” gegründet – ganz unabhängig von Eltern und Schule“, erzählen sie. „Seitdem haben wir mit unseren Tee- und Keksverkäufen Spenden und Unterschriften für mehrere soziale Projekte gesammelt. Zum Beispiel für die Hamburger Tafel oder die Kindernothilfe.

Einer unserer aktuellen Schwerpunkte ist der Schutz des tropischen Regenwaldes. Mit dem gesammelten Geld können wir einen Hektar Bergregenwald im Intag schützen.

Wir freuen uns, Euch bei einer unserer Aktionen zu sehen!“

Andrea, Merlin, David, Elli, Tinki, Ela, Maria und Ciaran

Wir sagen vielen Dank für euer tolles Engagement!

Mehr Informationen zu der Gruppe und den Aktionen findet ihr auf Facebook in der Gruppe „Steht auf”.

23. Oktober 2013

Aus Liebe zu den Orang-Utans: Unser Regenwaldschützer des Monats Oktober

Lars klärt andere über den Regenwald auf

Als an seiner Schule Themen für die Projektwoche gesucht wurden, war für Lars klar: Ich schlage den Regenwald vor. Eine Woche lang bereitete der 14-Jährige dann zusammen mit 15 Mitschülern die Präsentation vor. „Ich musste in unserer Gruppe das Interesse für den Regenwald erst wecken“, erzählt Lars. „Deshalb haben wir am Anfang Informationen über unsere Lieblingstiere gesammelt. So hat allen das Thema Arten- und Umweltschutz mehr Spaß gemacht.“

Heraus kamen Tafeln mit Bildern und Texten über den Regenwald mit all seinen Bewohnern, aber auch Informationen, warum Menschen die Wälder abholzen.

„Ich wollte mit dem Projekt dazu beitragen, dass es mehr Menschen gibt, die sich um den Regenwald sorgen und sich für seinen Schutz engagieren.“ Das haben Lars und sein Regenwald-Team geschafft: Lehrer, Eltern, Kinder und sogar die Schuldirektorin haben die Präsentation am Tag der Vorstellung besucht – und alle waren sehr berührt.

Lars Petry aus Münster in Hessen engagiert sich seit fast fünf Jahren für die Bewahrung der Regenwälder, ganz besonders liegt ihm das Schicksal der Orang-Utans am Herzen. Um Spenden für ihren Schutz zu sammeln, verkauft er zum Beispiel selbstgemachte Marmelade – die Informationen zum Regenwald gibt es immer gratis dazu.

24. September 2013

Forschen für den Regenwald: Unser Regenwaldschützer des Monats September

Wayra Yaki mit seiner fertigen Forscherarbeit

Wayra Yaki ist mit dem Regenwald aufgewachsen – mitten in Münster. „Seit ich denken kann, hat mir mein Vater davon erzählt – denn seine Heimat ist Kolumbien.“

Und so hörten der heute elfjährige Wayra Yaki und seine fünf Geschwister schon sehr früh Geschichten über die Menschen in den Regenwäldern; über die Tiere und Pflanzen und ihre raffinierten Überlebens-Tricks.

„Mich schockiert, was Wilderer den Tieren antun und welche riesigen Flächen abgeholzt werden. Ich verstehe einfach nicht, wie Menschen mit dem Regenwald so umgehen können“, meint Wayra Yaki.
Um darüber aufzuklären und damit sich etwas ändert, hat er für seine „Forscherarbeit“ an der Schule den Regenwald gewählt: Jedes Jahr machen die Kinder der vierten Klasse seiner Montessouri-Schule ein gemeinsames Projekt mit der Universität.

Wayra Yakis Forscherarbeit ist eine große Power-Point-Präsentation rund um den Regenwald: Sein Aufbau, seine Bewohner, Klima und Klimawandel – bis zu den Gefahren durch den Menschen. Bei den umfangreichen Recherchen hat nicht nur seine Familie geholfen, sondern auch unsere Schülerseite Abenteuer Regenwald. Darüber freuen wir uns sehr.

„Anfang Juli habe ich den Vortrag in der Schule gehalten. Wir konnten Eltern, Freunde und Verwandte dazu einladen“, sagt Wayra Yaki. „Ich habe auch eine Sammelbox aufgestellt und Regenwald Reporte ausgelegt.“

Unser September-Regenwaldschützer heißt übrigens nach zwei Naturelementen: In den Sprachen der Ureinwohner Südamerikas bedeutet Wayra Feuer und Yaki Wind.

30. August 2013

„Wir möchten etwas zum Welt-Retten beitragen“

Regenwaldschützer im August: Leonie, Meriem und Clara

Clara, Meriem und Leonie hatten eine ganze Reihe guter Ideen für den Regenwald – und haben alle in die Tat umgesetzt.

Angefangen hat es kurz vor Weihnachten 2012: „Wir machten einen Infostand zum Thema Regenwald. Neben jeder Menge Infomaterial haben wir selbst gemalte Weihnachtskarten und Briefpapier aus Recyclingpapier für umweltfreundliche Weihnachtsgrüße verschenkt.
Mit Öko-Fingerfarbe und Kartoffelstempeln konnten sich Kinder ihr eigenes Briefpapier bedrucken. Die meisten Leute waren begeistert von unserer Aktion und haben auch etwas für den Regenwald gespendet.“

Es folgte eine Power-Point-Präsentation über den Regenwald und den Klimawandel in der Grundschule. „Wir konnten viele Bilder zeigen und den anderen erklären, wie sie selber zu Hause mithelfen können, den Regenwald zu schützen“ schreibt uns Clara.

Im Sommer verkleideten sich die Freundinnen als Bäume und verwandelten einen Einkaufswagen in einen mobilen Infostand auf dem Markplatz. Dort verteilten sie Infomaterial und selbst gesäte Kresse in Joghurtbechern an die Passanten.

Eine besonders originelle Idee war die „Umwelt-Rallye“ mit kniffligen Fragen und Mitmach-Aktionen zum Energiesparen oder schädlichem CO2-Ausstoß. Eine Frage lautete: Was ist umweltfreundlicher? Hier mussten Gegenstände (z.B. Dose, Alufolie, Stoffbeutel, Plastiktasche usw.) nach Umweltfreundlichkeit sortiert werden. „Die Rallye war gleichzeitig der Startschuss für unsere Aktion Save our Planet“, so Clara. Dabei geht es vor allem um das Thema Klimawandel – und was auch Kinder dagegen tun können.

Danke, Clara, Meriem und Leonie! Mit euren tollen Aktionen seid ihr unsere Regenwaldschützerinnen des Monats August.

25. Juli 2013

Radeln für den Regenwald: Jaron ist Regenwald-Schützer des Monats Juli 2013

Jaron sammelt Geld für den Regenwald beim Rad fahren

Jaron ist großer Regenwald-Fan: Geweckt wurde sein Interesse hauptsächlich durch das Peru-Projekt seiner Schule vor den Ferien. Jaron hörte von den außergewöhnlichen Tieren im Regenwald und erfuhr auch, dass wir Menschen nicht mehr leben können, wenn alle Bäume dort gefällt werden. Denn sie produzieren den lebenswichtigen Sauerstoff, der für uns und unser Klima wichtig ist.
„Immer wieder hat Jaron zu Hause von den schlimmen Schäden der Regenwaldabholzung erzählt“, schreibt uns sein Vater. „Deshalb haben wir gemeinsam überlegt, was wir tun können. Eine Idee war dann, möglichst häufig mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren (4,5 km pro Weg) und dafür das Auto stehen zu lassen. Das Spritgeld – ungefähr ein Euro pro Hin-und Rückfahrt – kam dann in eine Spardose. Wir haben dann auch angefangen, je 50 Cent für Fahrten mit dem Fahrrad zum Fußballtraining (ungefähr die halbe Strecke) zu sparen.
Daraus sind in den wenigen Wochen 43,50 € geworden.“

Jaron will nach den Sommerferien weiter 'für den Regenwald' mit dem Rad zur Schule fahren. Und er kann sich gut vorstellen, auch immer mehr Mitschüler mit seiner Aktion anzustecken.

20. Mai 2013

Flohmarkt für den guten Zweck

Flohmarktstand auf der altonale

Cid aus Hamburg hat sich im Namen eines Schülerprojekts entschieden, den Regenwald zu unterstützen und Spenden für uns zu sammeln. So hat er auf der diesjährigen "altonale", einem Straßenfest in Hamburg, einen Flohmarkt organisiert. Es wurden Klamotten, Bücher und viele andere Sachen als Spende für Rettet den Regenwald e.V. verkauft, so kam man am Ende des Tages auf eine Summe von 130€. Außerdem wurden die fröhlichen Käufer reichlich informiert und mit Stickern und „Regenwald Reporten” versorgt.

Ein schönes Projekt, vielen Dank!

13. Mai 2013

„Der Regenwald braucht uns“...

Alle Teilnehmer des Projekts "4A pro Regenwald"

...findet eine Schulklasse aus Österreich. Und hat mit viel Fantasie und Tatkraft Unglaubliches auf die Beine gestellt

Die Idee kam Max im Englisch-Unterricht. Der Schüler der Klasse 4A des Gymnasiums Hollabrunn in Österreich schlug vor, Geld für den Schutz der indonesischen Regenwälder zu sammeln. Mitschüler und Lehrer waren sofort dafür – und das Projekt „4A pro Regenwald" ging an der Start.

Höhepunkt ihrer Aktionen war eine Art Spendenmarathon: Ein „Regenwaldlauf“, an dem 86 SchülerInnen aus mehreren Klassen teilnahmen – sogar die Direktorin lief mit. Für zwei Runden kam jeweils ein Euro in die Kasse.

Zur Stärkung wurde mit Unterstützung einiger Eltern ein riesiges Buffet angerichtet – auch hier flossen die Einnahmen in die Spendenbox. Schließlich kam die unglaubliche Summe von 2.122,36 Euro zusammen. Und die Schülerinnen und Schüler der 4A (8. Schulstufe) entschieden sich dafür, dieses Geld Rettet den Regenwald zu spenden. Für den Regenwaldschutz auf der indonesischen Insel Sumatra.

Und weil sie wissen, dass Geld nur ein Teil der Unterstützung sein kann, haben die Mädchen und Jungen der 4A jede Menge Infos über den Regenwald, seine Bewohner und die Gefahren zusammengetragen, damit jeder Bescheid weiß. Denn Aufklärung ist auch Regenwaldschutz.

Verschiedene Teams hielten Vorträge in Hauptschulen und auf Elternabenden. Sie malten Plakate, entwarfen Folder, drehten kleine Videos und gestalteten sogar eine eigene Webseite für den Regenwald.

Besonders lustig und zum Nachahmen geeignet: der Regenwald Harlem Shake auf den Klassentischen. Danke, liebe Schülerinnenn und Schüler der 4A in Hollabrunn!
 

 

15. März 2013

Schwimmen für den Regenwald

Einige der Regenwaldretter: Max, Milan, Jorden, Steven, Maximilian, Rafael , Fabian, Niklas, Cedric und Cassian

26 Familien malen für den Tropenwald in Ecuador

Sie haben gerade erst sicher schwimmen gelernt, aber sind schon richtige Regenwaldretter: 26 Schüler der Kreativ-Schwimmschule in Berlin haben als fleißige Maler richtige Kunstwerke über den Lebensraum von Brillenbären, Pumas, Tapiren sowie Tausenden anderen Tier- und Pflanzenarten gemalt. Der Leiter der Schwimmschule, Christopher W., hatte eine große Malaktion für den Regenwald gemacht. Für jeden der Schüler, der mitgemacht hat, hat er 20 Euro für den Erhalt des tropischen Regenwaldes in Ecuador in Südamerika gespendet, und 19 Schüler bekamen T-Shirts. Die restlichen T-Shirts spendete Rettet den Regenwald, außerdem hat jeder Schüler eine Regenwald-Urkunde bekommen. So sind fast 1.000 Euro zusammengekommen. Sogar die Märkische Allgemeine Zeitung und die Berliner Woche haben darüber berichtet. Toll!

Schaut euch alle Regenwald-Bilder an unter: www.Kinder-retten-den-Regenwald.de